Nurrechlöpfer - The REAL Gugge!!!

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History

Im Jahre des Herrn, 1986 nach Christi Geburt, am sechzehnten des dritten Monats, wurde von 6 Gläubigen Fasnachtsaposteln die Guggemusig Nurrechlöpfer zum Leben erweckt, um dem heiligen Auftrag, die laute Musik in die Welt zu tragen, Rechnung zu tun. Auf Ihrem Kreuzzug durch die sagenumwobenen Stätten des Karnevals bekehrten Sie das gemeine Fussvolk zur Religion der Fasnächtler. In Ihren farbigen Gewändern verhalfen sie manch festlichem Anlass zu einem glückseligen Höhepunkt.
Zum jetzigen Zeitpunkt im Jahre des Herrn, 2002 nach Christi Geburt, zählt die fröhliche Fasnachtsgemeinde fast 40 heilige Propheten. Noch immer frönen sie begeistert den himmlischen Klängen der Pauken und Fanfaren.

Im heiligen Jahr 1995 führte sie ihre alljährliche Pilgerfahrt vor die Tore der Narrenhochburg Köln, wo sie mit grösstem Wohlgefallen eingelassen wurden. Im selben Jahr folgten sie, nach einem dritten Platz an der Guggenmeisterschaft, einer Einladung des Schweizer Fernsehens DRS. In der Sendung "Risiko" wussten sie die Menge mit einem monumentalen Auftritt zu begeistern.

1998 wurden sie von den Stuttgartern verpflichtet am Rosenmontagsumzug die heilige Nachricht zu verkünden. Mit vollem Elan taten sie dieses. Ebenso wurden auch etwelche Hallenauftritte und Platzkonzerte abgehalten.

1999 besuchten sie in der heiligen Jahreszeit den Fürsten zu Lichtenstein. In Schaan begeisterten die Nurrechlöpfer den Pöbel ebenso wie an der Nachfasnacht in Frankreich.

Im Jahre des Herrn 2001 bekehrten sie die zweite alemannische Narrenhochburg. In Mainz war es ihnen vergönnt, dem grossen Rosenmontagsumzug beizuwohnen. Wieder wurden sie im Fernsehen übertragen... diesmal jedoch im germanischen ZDF. Auch am Auftritt bei der Schlusssitzung der dort ansässigen Karnevalsvereinigung gab die Rekingen Guggenmusig ihr ganzes Können zum Besten.


Im darauffolgenden Jahr 2002 betraten die Apostel auf ein zweites mal die Stadt Stuttgart, um das Wagnis die heidnischen Bewohner doch noch zu läutern, einzugehen. Mit grossem Erfolg bewältigten sie ein zweites mal den Rosenmontagsumzug, spielten beim Ratshausplatz auf und schafften es tatsächlich die Ungläubigen zu bekehren.

Natürlich bekehrten sie wie jedes Jahr auch diesmal helvetische Gefilde, so zum Beispiel Bassersdorf/ZH, Kaltbrunn/SG, Zürich, um nur ein paar der beinahe endlosen Liste aufzuzählen und überall lauschten die Ungläubigen der heiligen Botschaft der Guggenmusig Nurrechlöpfer und liessen sich bekehren.

Trotz des monumentalen Erfolgs ruhen sich die Chlöpfer nicht auf ihren Lorbeeren aus, nein, sie versprühen jedes Jahr erneut den Tatendrang mit Ihrer wohlklingenden Musik und ihren farbenfrohen Gewändern ihrem heiligen Auftrag gerecht zu werden.

Alle Jahre wieder wird eine zweitägige Pilgerfahrt in eine heilige Fasnachtsstätte unternommen, so auch 2003. Auch werden jedes Jahr neue Gewänder entworfen und fabriziert, wobei das Neue meist schöner und prächtiger als das Vorangegangene ist.

Im Jahre 2004 zog es die Chlöpfer erneut in den grossen Kanton: Dieses mal wurde die Karnevalhochburg Düsseldorf aufgemischt. Erneut standen diverse Auftritte im Land der Eidgenossen auf dem Programm. Es war auch das Jahr, an dem die Gugge den 18. Geburtstag feierte und voll-(jährig) wurde.

Wir schreiben das Jahr 2005 - die Rekinger Gugger liesen nach den vergangenen berauschenden Jahren im grossen Kanton den 2täger sein. In dieser Saison standen grandiose Aufrtitte wie im verschneiten Morschach, sowie an der Zürcher Fansnacht in Bassersdorf auf dem Programm. Ein Hightlight, war ein Ausflug ins Land des Wiener Schnitzels und der tollen Witze. In Hohenems gab die Truppe den Ton an - zumindest an der Bar.

Und wieder war ein Jahr vergangen, also plötzlich ein paar Leichen der letzten Fasnacht rechtzeitig zur Saison 2006 auferstanden. Dieses Mal lud die Stadt Lörrach zum Besäufnis ein. Es waren zwei anstrengende Tage im Elsass. Auch im Badischen Donaueschingen luden die Chlöpfer zum Wettkampf: "Wer ist zuerst kaputt: Das Publikum oder die Gugger?" Auf jeden Fall endete das Duell unentschieden - jedoch ein Chlöpfer entschied sich wortwörtlich ein Bad im Champagner zu nehmen. Im Sommer luden die Gugger zum Komasaufen "20 Jahre Nurrechlöpfer - Highway to hell" ein. Die Ärzte haben zugesichert, dass sich einige Besucher des Festes auf der Weg der Besserung befinden.

Nachdem sich einige Gugger kurz vor der Fasnacht 2007 aus der ReHa Klinik entlassen wurden, starteten die Rekinger ihre nächste Tour. Das Highlight war ein weiterer Besuch in Stuttgart, wo die Strassen durch die Chlöpfer unsicher gemacht wurden. Leider traten nach dieser Saison die "Black-Tiger" in Gugge-Rente und verabschiedeten sich mit einem grandiosen Schnitzelbankprogramm von den Nurrechlöpfern.



Erneut nach ein einigen Alkohlentzugsterapien läuteten die Gugger von Nurren die Fasnachtssaison 2008 ein, dieses Mal besuchten sie die Stadt Lörrach am Rheinknie. Der Start fand im Zentralaargau statt, einmal mehr wurde bewiesen, dass die Rekinger viel Energie verfügen, wenn sie auf Tour sind - bedauerlicherweise wurde zwei Kebabsüchtigen vorgeführt, wie schlecht die heutigen Festbänke gebaut sind. Leider mussten die beiden ihren Kebab nach einer Tanzeinlage auf dem Festbank auf dem Boden weiteressen. Danach zogen sie Chlöpfer weiter nach Lörrach. Nach einer Nacht am Rheinknie waren nur noch Reifenspuren eines Taxis Zeugen einer wilden Nacht und einer langen Suche nach einem Susafon....

Der Musikstil bewegt sich von den Siebzigerjahren bis topaktuell, so zum Beispiel Ohrwürmer wie "I`m walking", "Soleo-Solei", Zuccheros "Baila" und "Disco 2000" um nur einige zu nennen.

Unter dem Jahr führen die Gugger der Nurrechlöpfer ein zwangsloses Vereinsleben, es wird gefördert mit diversen Aktivitäten, so zum Beispiel einem Fahrradweekend und dem phänomenalen Sommersfest.



Niemand weiss, wo sie ihre nächste Odyssee hinführen wird, aber es wird garantiert wieder ein hervorragendes Fest, denn wo sie auftauchen, ziehen sie den Zuhörer in ihren Bann.

Ich schliesse mit den Worten eines grossen Führers, der uns während seiner Amtszeit so pflichtbewusst auf unserer Pilgerfahrten geleitet hat, jetzt jedoch sein Amt allzu früh niedergelegt hat:

Ich wott se-e-e-ex, vom Morge bis am Abe, ine-use-ine-use!!

Wir wünschen euch und uns eine wunderschöne, erlebnisreiche und interessante Fasnacht!

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